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Pressemitteilung: Sicherere Batteriespeicher, Energiezukunft-Design und Transformationskompetenzen

© QLEE | OlgaVaulina
© QLEE | OlgaVaulina

QLEE erschließt neue Bedarfe und öffnet sich stärker für kommunale Partner

Bei einem Verbundtreffen des Qualifizierungsverbundes Lausitz für Erneuerbare Energien (QLEE) im Aus- und Weiterbildungszentrum der LEAG-Akademie in Schwarze Pumpe haben Vertreter der insgesamt 23 Verbundpartner Bilanz über die Arbeit der zurückliegenden vier Jahre gezogen und Weichen für die laufende zweite Förderperiode bis 2029 gestellt.

QLEE unterstützt seit 2022 Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Gesellschaft in der Lausitz dabei, die Herausforderungen des Strukturwandels mit einem gezielten Fokus auf Zukunftstechnologien in der Energiebranche positiv zu gestalten. Das gemeinsame Projekt der LEAG, des Instituts für Betriebliche Bildungsforschung (IBBF) und des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat Weiterbildungen, Qualifikationen und Informationsangebote entwickelt, die Unternehmen, Beschäftigten und Kommunen konkrete Unterstützung in der Transformation bieten. Spezielle Angebote für Initiativen und Vereine in der Region stärken zusätzlich die Bürgerbeteiligung an der Energiewende und tragen dazu bei, das Verständnis und die Offenheit für erneuerbare Energien in der Gesellschaft zu fördern.

Die Angebotsarchitektur im laufenden Projekt ist noch stärker auf die Bedürfnisse von Lausitzer Kommunen abgestimmt, von denen man mehr als neue Verbundpartner gewinnen möchte. Sie stützt sich auf drei Schwerpunktbereiche. So werden Angebote zu KI, Führung und Kommunikation fortgeführt, die sich bereits bewährt haben und weiter nachgefragt werden.

Hinzu kommen neue Qualifikationen, die modular aufgebaut, einzeln wählbar und kombinierbar sind und bisherigen und neuen Bedarfen entsprechen. Das betrifft zum Beispiel den Selbstlernkurs Transformationskompetenzen, die Qualifikation „Betrieb und Sicherheit von stationären Batterien-Energiespeichersystemen (BESS) für Elektrofachkräfte“, die W3- oder Transformationslotsen und den Energiezukunft-Designer in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg.

Und schließlich soll es auch kostenfreie Transfer- und Dialogformate geben, so zum Beispiel Grundkurse und Fachworkshops, die sich vor allem auch an Kommunen richten; der Austausch zur Energiewende vor Ort sowie politische Informationsveranstaltungen.

Katja Müller, Leiterin LEAG-Akademie und Führungskräfte: „Die ersten vier Jahre im Qualifizierungsverbund waren erfolgreich, wir haben viele Erfahrungen gemacht, die uns in der 2. Förderperiode nützen. Wir haben gelernt, dass Transformation ein komplexer Prozess ist, der alle Bereiche der Gesellschaft betrifft und der selten geradlinig verläuft. Anforderungen und Bedarfe verändern sich, Kompetenzen wachsen und müssen verfestigt werden, neue Ideen brauchen Raum und Unterstützung. Darauf kann QLEE flexibel reagieren und hat hier am Standort der LEAG-Akademie die besten Voraussetzungen, Weiterbildungsangebote mit beruflicher und betrieblicher Praxis auf modernstem Stand und wissenschaftlicher Expertise eng zu verknüpfen.“

Henry Tackenberg, Qualifizierungsentwickler Institut für Betriebliche Bildungsforschung: „Aus Sicht des IBBF steht QLEE für eine neue Qualität der arbeitsplatznahen Qualifizierung: bedarfsorientiert entwickelt, systematisch erprobt und gemeinsam mit den Akteuren der Region gestaltet. Entscheidend ist dabei die enge Verzahnung von Entwicklung, Anwendung und Transfer. QLEE zeigt dabei, wie Qualifizierung gelingen kann, wenn Unternehmen, Kommunen und Bildungsakteure nicht nur teilnehmen, sondern den Prozess aktiv mitgestalten. Das bedeutet für uns, dass die Verstetigung des Verbundes als zentrales Ziel im Mittelpunkt stehen muss. Für das IBBF ist genau diese partizipative und transferorientierte Logik der Schlüssel für nachhaltige Wirkung in der Region.“

Ralf Holzschuher, Projektbegleiter Kommunen und Zivilgesellschaft, Bundesverband Erneuerbare Energie: „Die Lausitzer Kommunen gestalten die Energiewende ganz konkret – und sie profitieren davon. QLEE unterstützt sie dabei mit Wissen, Vernetzung und Qualifizierungen, die direkt in der Praxis ankommen. Wir freuen uns, dass Kommunen jetzt auch Verbundpartner werden können und laden sie ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.“

 

Datum

03.06.2026

Autor

Esther Wegener